Casinos Austria ist als Betreiber der Spielbanken in Österreich sehr bekannt. Das Unternehmen hatte aufgrund der Coronakrise herbe Verluste einstecken müssen. In der Folge hatte man die Unternehmensstrukturen verändert und auch Mitarbeiter entlassen. Der Betriebsrat von Casinos Austria ist jedoch der Meinung, dass die Kündigungen nur den Aktionären dienen und eigentlich nicht notwendig wären.
Ein High Roller aus Schottland, der mehr als 400.000 britische Pfund pro Woche einsetzt, verklagt den Sportwettenanbieter Ladbrokes. Der Mann hat die Wetten telefonisch aus einem Urlaubssitz in Spanien abgegeben. Für Spanien hat Ladbrokes aber keine Glücksspiellizenz. Der Schotte fordert aus dem Grund seine Verluste zurück.
Der Bundesstaat Andhra Pradesh in Indien möchte zukünftig Gefängnisstrafen für die Teilnahme am Online-Glücksspiel aussprechen. Online-Glücksspiel ist in Indien illegal. Die Regierung des Bundesstaates möchte Spieler von Rommé und Poker im Internet stärker verfolgen.
Durch die Coronapandemie wurde die Offline-Glücksspielbranche hart getroffen. Las Vegas, Macau und Atlantic City haben Umsatzeinbußen in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Entlassungen von Casinomitarbeitern sind in den großen Glücksspielmetropolen im Gespräch. Die Stämme der amerikanischen Ureinwohner wurden ebenfalls hart getroffen. Bei vielen Stämmen sind die Glücksspieleinnahmen Hauptfinanzierungsquelle.
Liseberg ist ein schwedischer Vergnügungspark in der Großstadt Göteborg. Die schwedische Regulierungsbehörde hat jetzt eine Strafe gegen den Betreiber ausgesprochen. Der Vergnügungspark muss 20.000 schwedische Kronen Strafe zahlen, weil man Glücksspiel für Minderjährige angeboten hat.
Gary Van Duinen hat durch seinen Selbstmord nach der 13-stündigen Nutzung von Poker-Spielautomaten traurige Berühmtheit erlangt. Der RSL-Club, welcher ihn 13 Stunden spielen ließ, musste nun Glücksspiel-Kontrolleure einstellen, damit sich so etwas nicht noch einmal wiederholt. Sie werden jetzt für den ganzen Bundesstaat gefordert.
Eine Casino-Mitarbeiterin im britischen Wolverhampton hatte die Angst vor Geldwäsche gemeldet. Die Compliance-Angestellte wurde daraufhin zurechtgewiesen, da ihre Befürchtungen unberechtigt gewesen seien. In der Folge hat sie gekündigt. Ein britisches Arbeitsgericht hat ihr jetzt eine Abfindung zugesprochen.
Ein Lottospieler aus Niederösterreich hatte Glück und einen Jackpot von rund 1,5 Millionen Euro gewonnen. Zuerst hat der Familienvater in den österreichischen Spielbanken und später auch im Internet seinen gesamten Gewinn verzockt.
Beim Ebor Festival gab es ein weiteres Pferderennen nach Verkündung der Coronaeinschränkungen auf der Rennbahn von York, die in der Nähe der Ortschaft Leeds liegt. Es waren zwei Buchmacher auf der Rennstrecke erlaubt. Die Kunden haben bevorzugt mit Bargeld gezahlt, trotz der Gefahren durch Corona und der Appelle zu kontaktlosen Zahlungen.
Dänemark hat einen regulierten Glücksspielmarkt in allen Bereichen. Am Glücksspielmarkt sieht man die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie massiv. Zwar sind die Umsätze in Online Casinos in Dänemark gestiegen, aber die Umsätze der Spielbanken sind ausgeblieben.
Die Niederlande hatte am 12. August 2020 einen neuen Entwurf zur Regulierung des Glücksspielgesetzes erstellt. Der Entwurf liegt derzeit der Europäischen Kommission vor. Bis 13. November 2020 soll entschieden werden, ob das Gesetz mit dem Unionsrecht im Einklang steht.
Griechenland versucht seit mehreren Jahren, das Glücksspiel neu zu organisieren und auch Online Casinos zu legalisieren. Im griechischen Amtsblatt wurden nun neue Regeln für das Online-Glücksspiel beschrieben. Einsatz-, Gewinn- und Spinzeitlimits sind festgelegt worden. Zudem ist Werbung für die Spiele zum großen Teil verboten.
Die schwedische Glücksspielregulierungsbehörde Spelinspektionen hat Stellung zur Durchsetzung eines zentralen Einzahlungslimits über alle Anbieter hinweg bezogen. Während der Covid19-Pandemie waren teilweise anbieterübergreifende Limits im Gespräch. Das derzeitige System lässt so etwas aber nicht zu.
Die australischen Behörden müssen immer wieder gegen Glücksspielanbieter vorgehen, welche gegen die Auflagen von Glücksspiellizenzen verstoßen. In diesem Fall hat es das The Star Casino im australischen Sydney getroffen. In drei Fällen konnten sich Minderjährige Zutritt zum Casino verschaffen. Die Strafe beläuft sich nun auf 90.000 australische Dollar (rund 55.000 Euro).
Japan versucht seit mehreren Jahren, Casino-Resorts nach dem Vorbild von Las Vegas im eigenen Land zu realisieren. Es kam immer wieder zu Verzögerungen, weil der Rückhalt der Bevölkerung teilweise fehlte. Nun hat sich das französische Unternehmen Partouche aus der japanischen Branche zurückgezogen, obwohl man mit einem japanischen Unternehmen einen Entwurf für ein Casino-Resort entwickeln wollte.